Zum Inhalt springen

Festlicher Gottesdienst mit „kleiner Kantorei“

Datum:
Veröffentlicht: 11.11.20
Am vergangenen Sonntag feierte die katholische Pfarrei St. Laurentius Buchbach das Hochfest Allerheiligen

Unter strengen Hygieneauflagen sowie der erforderlichen und vorgeschiebenen Zutrittskontrolle gelang es dennoch eine feierliche Messe zu zelebrieren.
Hauptsächlich ist dies wohl auch einem spontan zusammengestellten Gesangsensemble zu verdanken. Die große Orgelempore bietet zwar viel Platz, leider ist aber ein ganzer Chor mit den derzeit vorgeschriebenen Abstandsregeln auch dort nicht unterzubringen. Allerdings ist es alte Tradition, dass bei Hochfesten im sogenannten Dom des Frankenwaldes der örtliche Chor, Buchbachs Singkreis oder der Musikverein Messfeiern musikalisch begleitet. Seit Ostern verstummten jedoch Chöre und Musikgruppen. Getreu dem Motto „Not macht erfinderisch“ dürfte aber vor allem die Coronapandemie maßgeblich für die Geburt des neuen vierstimmigen Gesangsensembles „Kleine Kantorei Sankt Laurentius“ verantwortlich sein. Bereits das Kyrie lies so manchen Gottesdienstbesucher überrascht aufhorchen. Mit den gesungenen Fürbittenrufen „Erhöre uns Christus“ zauberten die Sopranistinen mit ihren engelsgleichen Stimmen ein besonderes Flair in den Sakralbau. Auch das im Gotteslob befindliche Credo „Amen Amen, Amen wir glauben“ arbeitete Buchbachs Organist und Chorleiter Benjamin Baier zu einem harmonisch klingenden vierstimmigen Satz für das Ensemble um. Das routinierte und festliche Orgelspiel Baiers vereint mit dem Gesang der neuen kleinen Kantorei setzten den doch so stark vermissten feierlichen Akzent. Am Ende des Gottesdienstes erinnert die Pfarrei nach alter Sitte durch verlesen der Namen an die im Jahresverlauf verstorbenden Brüder und Schwestern der Pfarrgemeinde. Für jeden Namen zündete ein Ministrant eine Kerze an. Hierzu erklang von der kleinen Kantorei das von Lorenz Maierhofer komponierte Lied „Zünd ein Licht für dich an“. Im Anschluss fand der obligatorische Friedhofsgang mit Gräbersegnung statt.

Benjamin Baier