Festliche Andacht zum 1. Advent
Am frühen Abend des Ersten Advent, die Bäume vom Raureif befallen, passte die Stimmung quasi perfekt. Die musikalische Vesper zum ersten Advent lockte etliche Gäste aus Nah und Fern. Geprägt vom Kerzenschein, zeigte sich Buchbachs Wahrzeichen in einem besonderen Licht. „Licht ins Dunkel“ bringen, dass war auch die Kernaussage und die Botschaft, die die liturgischen Texte vermitteln sollten. Die Begrüßung der Gäste übernahm Oberministrant Lucian Treuner, er hieß alle Gäste in der Kirche willkommen. „Wir wollen in der Adventszeit miteinander sein, dem Geburtsfest Gottes in unserem Menschsein mit ganzem Herzen ein Stück näher kommen. Die Kerze am Adventskranz brennt und leuchtet. Sie gibt Licht. Dieses Licht soll heute Abend bis in unser Inneres hineinstrahlen. Es soll mit unseren eigenen Lebensstrahlen Kontakt bekommen. Das Licht kann uns anziehen und mitnehmen.“
Vor allem die Klänge des Posaunenchor „Christ König Tettau“, welcher unter strikter Einhaltung der Abstands- u. Hygieneregeln auf der großen umlaufenden Empore untergebracht war, verzauberte die Mitwirkenden und Gäste gleichermaßen. Für die feierliche Stimmung sorgte ebenfalls die „kleine Kantorei“ – ein spontan in der Corona-Krise zusammengestelltes kleines Gesangsensemble aus Mitglieder der Pfarrei und des Fördervereins. Die Vorbereitung und musikalische Leitung hatte Buchbachs Organist und Chorleiter Benjamin Baier inne.
Das gesamte Team der Buchbacher Pfarrei wirkte an der Andacht mit. Aus dem Kreise der Lektoren war Heike Büttner und Monika Barnickel vertreten sowie Ministrantenbetreuerin Nancy Baier.
Mesner und Mitglied der Kirchenverwaltung Berthold Suffa verabschiedete die sichtlich berührten Gäste im Namen der Pfarrei, der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und aller Mitwirkenden. „Gönnen wir uns diese doch so besondere Abendzeit und schauen der brennenden Kerze an unserem Adventskranz zu. In unserem Hinschauen und Betrachten möchten uns ein paar wenige Fragen dazu leiten und mehr und mehr führen. Es sind unsere eigenen, ganz persönlichen Antworten, die in unserer Seele aufklingen. Und wir alle haben dazu unsere ganz eigene Geschichte und Besonderheit.“ Zur Überraschung der Mitwirkenden bedankten sich die Besucherinnen und Besucher mit stehenden Ovationen und frenetischem Beifall.
Benjamin Baier