Die neue Krippe von St. Laurentius

Schon lange stand die Idee im Raum eine neue Krippe für den Dom des Frankenwaldes zu bauen. Nunmehr drei Jahrzehnte stand die von Ewald Fröba entworfene Krippe in der Werktagskapelle. Im vergangenen Jahr wechselte ihr Standort erstmals in die Taufkapelle. Bereits beim Aufbau war deutlich, das gute Stück ist deutlich in die Jahre gekommen. Seither machte sich federführend Fritz Fröba an die Arbeit um eine neue Krippe, nach Vorlage der „alten“ zu entwerfen und zu bauen. Nun steht sie – von Grunde auf neu gestaltet und mit moderner LED Beleuchtung - wieder - in den Grundmauern des Glockenturms, der Werktagskapelle.
Oberhalb trohnen der hl. Karl Borromäus, Bischof von Mailand.
Daneben ist Papst Xystus dargestellt, der Dienstherr des hl. Laurentius, Namenspatron der Buchbacher Kirche, in der Mitte auf einem Altarbild dargestellt.
Rechts steht Bischof Ulrich von Augsburg mit seinen Symbolen Schwert und Fisch.
Den Abschluss bildet ganz rechts der hl. Johannes Nepomuk, der als Brückenheiliger bekannt ist. Der Grund für die Auswahl dieser Heiligen bleibt trotz intensiver Recherche dunkel; eventuell handelt es sich um Repräsentanten der verschiedenen hierarchischen Stufen: Diakon (Laurentius), Priester (Nepomuk), Bischof (Ulrich), Kardinal (Borromäus), Papst (Xystus). Sie alle jedoch wachen über der neuen Krippe und damit über der Heilige Familie. Die Krippe kann zu den Öffnungszeiten der Kirche (tägl. 10-18 Uhr) bis zum 7. Januar besucht und besichtigt werden. bb